Elektroortung bei schwach elektrischen Fischen

Eine erstaunlich große Anzahl von Fischen aus verschiedenen Gruppen besitzt Elektrorezeptoren von ganz unterschiedlichem Typ, und viele von ihnen verfügen auch über elektrische Organe, die unterschiedliche Signale generieren können.

Schwach elektrische Fische besitzen solche elektrische Organe mit denen sie Signale generieren, welche sie mit Hilfe der Elektrorezeptoren auch in der Lage sind zu detektieren. Dabei ist es irrelevant, ob es sich bei den Signalen um Eigen- oder Fremdfrequenzen handelt. Es wird zwischen aktiver und passiver Elektroortung unterschieden.

Wozu benötigen die Fische diese Fähigkeit?

Eine besondere Reaktion der Summer auf ähnliche Fremdfrequenzen ist die Jamming avoidance response (JAR). Begegnen sich 2 Fische mit nahezu gleicher Eigenfrequenz, vergrößern beide Fische die Frequenzdifferenz zwischen den Signalen, so dass eine gegenseitige Störung der Ortungssignale vermieden wird.
Zu diesem Phänomen wurden verschiedene Versuche durchgeführt.

 

Versuche

Versuchsaufbau:

Untersuchungen

  1. Erfassung der individuellen Frequenzunterschiede innerhalb der Eigenmannia-Gruppe
  2. JAR bei Eigenmannia
  3. JAR bei Apteronotus

 

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